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Im November 2005 fand in Homburg/Saar ein interdisziplinärer Workshop zur Integration von PET-Daten in die Planung, Durchführung und Verlaufskontrolle perkutaner Bestrahlungen statt. Die 24 Teilnehmer kamen aus 8 deutschen Universitätskliniken (Dresden, Essen, Homburg/Saar, Jena, Leipzig, TU München, Münster, Tübingen).
Die in Kurzreferaten vorgestellten Themenschwerpunkte beinhalteten FDG-PET bei Bronchialkarzinomen, Aminosäure-PET bei Hirntumoren, F-MISO- und FDG-PET bei HNO-Tumoren sowie Cholin-PET bei Prostata-Karzinomen. Aus physikalisch-technischer Sicht wurden Probleme der Bildverarbeitung und Koregistrierung von PET bzw. PET/CT und Planungs-CT Aufnahmen diskutiert. Ein zentrales Diskussionsthema war die PET/SPECT-basierte Zielvolumenkonturierung sowie deren systematische Vereinheitlichung im Rahmen von potentiellen Multicenterstudien.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass ein Bedarf an multizentrischen, interdisziplinären klinischen Studien besteht. In diesem Kontext wurden erste Projektideen für Studien zu Bronchialkarzinomen und Hirntumoren skizziert. Die Gestaltung und Vereinheitlichung technischer Abläufe ist bei der Umsetzung dieser Konzepte von zentraler Bedeutung. Hier ist eine überregionale Beteiligung von Physikern und Ingenieuren erforderlich.
Als Ergebnis dieses Treffens wurde im Blick auf eine effektive und zielorientierte Kooperation von Ärzten und Naturwissenschaftlern aus der Nuklearmedizin und Strahlentherapie ein interdisziplinärer wissenschaftlicher Arbeitskreis initiiert. Dieser wurde Mai 2006 als „AG Nuklearmedizin und Strahlentherapie“ gleichermassen in der DEGRO wie in der DGN durch die jeweiligen Vorstände eingerichtet.
Siehe auch Einladungsprogramm zum Formierungstreffen im Mai 2006.
Bericht über die Aktivitäten der AG aus 2006.
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